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Home » Aktuelles » Aktuelles 2015 » Philipp Lahm im DRUTEX Social Media Interview 2015/06/22

Philipp Lahm im DRUTEX Social Media Interview

DRUTEX bietet seinen Facebook-Fans die Gelegenheit, den drei Markenbotschaftern Philipp Lahm, Jakub Błaszczykowski und Andrea Pirlo ihre persönliche Frage zu stellen und so Teil des DRUTEX Social Media Interviews zu werden.

Im zweiphasigen DRUTEX Social Media Interview haben Fußball-Fans auf der Facebook-Seite des Fensterherstellers die Möglichkeit, ihre Fragen als Kommentar unter dem entsprechenden Beitrag zu verfassen. Die von den Fußball-Stars beantwortete Auswahl der Fragen wird im Anschluss auf der Website von DRUTEX veröffentlicht.

Nachdem Borussia Dortmunds Mittelfeldmann Jakub Błaszczykowski bereits ausführlich auf die Fragen der Fans geantwortet hat, stand in der zweiten Auskopplung des Fan-Interviews Bayern-Star und Weltmeisterkapitän Philipp Lahm im Mittelpunkt.

Viel Spaß beim Lesen der interessanten Antworten:

 

Gabriel Metz:

Warum hast du deine Karriere in der Nationalmannschaft beendet?

Philipp Lahm:

Fußball auf höchstem Niveau kann man nur über einen begrenzten Zeitraum betreiben. Über Jahre parallel in Verein und der Nationalmannschaft Spitzenleistungen zu spielen ist fantastisch, aber auch Kräfte raubend. Ich wollte das Ende selbstbestimmen, nicht warten, bis ich aufhören muss, weil die Leistung nicht mehr stimmt und dann andere für mich entscheiden. Und das Leben, das ganze Jahr folgt dem Fußballkalender. Auch mehr Zeit für meine Familie war mit ein Grund für die Entscheidung. Ich hatte 10 super Jahre in der Nationalmannschaft, deshalb habe ich weit vor der WM für mich diesen Zeitpunkt als Ende gesetzt. Mit dem Titel zu gehen war natürlich nicht planbar, aber das schönste Ende, das ich mir hätte ausdenken oder wünschen können.

 

 

Mirek Rosak:

Was war der größte Moment deiner Karriere? Und was der schlimmste?

Philipp Lahm:

Es gibt viele prägende Momente, sowohl schöne als auch nicht so schöne. Den WM-Pokal als Kapitän in Rio in den Himmel zu recken, war mit Sicherheit einer der größten Momente meiner Karriere. Aber auch der Champions League Gewinn 2013 mit meinem Heimatverein nach dem Weg, den wir bis dahin gegangen sind, war ein ganz besonderes und einmaliges Erlebnis. Umgekehrt war die Niederlage gegen Chelsea im Champions League Finale in München einer der bittersten Momente.

 

 

Ola Kopiec:

Was hältst du von Borussia Dortmund? Respektierst du den Verein, obwohl es ein großer Konkurrent ist?

Philipp Lahm:

Respekt habe ich vor jedem Spieler und jedem Verein in der Bundesliga, weil ich weiß, was jeder einzelne dafür investiert hat, auf diesem Niveau Fußball zu spielen. Auch wenn immer mal wieder auch Glück und Beziehungen eine Rolle spielen, setzen sich langfristig nur Spieler durch, die auch eine entsprechende Leistung bringen. Borussia Dortmund zählt zu den Top-Vereinen in Deutschland und mit vier, fünf anderen Klubs zu den Mannschaften, die im Wechsel immer mal wieder dem FC Bayern Konkurrenz um den Meistertitel machen konnten. Mit dem Gewinn der Schale in diesem Jahr, zum dritten Mal hintereinander und zum 25. Mal insgesamt, haben wir als FC Bayern aber, denke ich, eindrucksvoll unsere Ausnahmestellung als Rekordmeister unter Beweis gestellt.

 

 

 

 

Damian Malaca:

Wenn Bayern für dich keine Rolle spielen würde und du Angebote von allen großen Clubs hättest - welchen würdest du wählen?

Philipp Lahm:

Es ist nicht meine Art mich mit solchen Was-wäre-wenn-Fragen zu beschäftigen. Ich bin einer Münchner, spiele seit ich 11 Jahre alt bin für den FC Bayern, das sind jetzt bald 20 Jahre. Ich identifiziere mich durch und durch mit dem Verein, den Mitarbeitern, der Philosophie, den Werten, dem „Mia san mia“. Dieses Gesamtpaket würde ich in keinem anderen Verein der Welt so finden.

 

 

Tomek Gliszczynski:

Was war der erste Fußballverein, in welchem du gespielt hast?

Philipp Lahm:

Bevor ich mit 11 Jahren zum FC Bayern gewechselt bin habe ich seit ich fünf war für die FT Gern gespielt. Das ist der Verein des Stadtteils, in dem ich in München aufgewachsen bin. Meine Mutter ist dort bis heute ehrenamtliche Jugendleiterin. Mein Vater, Onkel und schon der Opa haben auch dort Fußball gespielt.

 

 

Daniel Grabek:

Wie hat es sich angefühlt, das Finale der WM zu gewinnen?

Philipp Lahm:

So oft ich diese Frage jetzt schon gestellt bekommen habe es ist auch mit dem Abstand von einem Jahr immer noch schwer in Worten zu beschreiben. Der Moment, in dem das Spiel abgepfiffen wurde und wir wussten, wir sind Weltmeister, das war einfach unglaublich! Ein Traum ist in Erfüllung gegangen. Wir haben uns auf dem Feld angeschaut, viele hatten Tränen in den Augen, die Umarmungen mit den Betreuern, dem gesamten Team, der Jubel über diesen einmaligen gemeinsamen Erfolg! Das war ein unglaublich schönes Gefühl!

 

 

Marcel Mazalewski:

Wie war die Stimmung in der Kabine nach dem WM-Finale 2014?

Philipp Lahm:

Überragend! Eine Weltmeisterschaft zu spielen, die Qualifikation, die Gruppenphase, dann die Ko-Runden spiele das erfordert Konzentration, Disziplin, Training und immer wieder Fokussierung. Wenn du am Ende dann ganz oben stehst, fällt all das auf einen Schlag von dir ab. Entsprechend ausgelassen war natürlich die Stimmung!

 

 

Lukasz Maliszewski:

Wirst du nach deiner Karriere mit dem Fußball in Verbindung bleiben? Etwa in einer Managerposition?

Philipp Lahm:

Definitiv! Fußball ist meine Leidenschaft, deshalb kann ich mir sehr gut vorstellen nach meiner aktiven Karriere weiterhin in einer anderen Funktion für den FC Bayern tätig zu sein. Wie genau meine Aufgaben dann aussehen und welche Funktion im Verein ich dann ausüben werde, wird sich in den nächsten drei Jahren herausstellen.

 

 

Kacper Murakowski:

Erinnerst du dich noch an deinen ersten Auftritt in der Nationalmannschaft?

Philipp Lahm:

Natürlich. Das erste Mal für die Nationalmannschaft auflaufen zu dürfen ist etwas Besonderes. Es war am 18. Februar 2004. Wir haben in Split gegen Kroatien gespielt. Damals war Rudi Völler Trainer. Er hat mich als linken Verteidiger gleich in die Startelf gestellt. Für dieses Vertrauen und diese Chance bin ich ihm sehr dankbar. Ich habe ein anständiges Spiel gemacht und wir haben 2:1 gewonnen.

 

 

Brajan

 

Madridista Kania:

Was war das beste Match deiner Karriere?

Philipp Lahm:

So etwas selbst zu beurteilen ist immer ganz schwierig, vor allem weil das nicht unbedingt immer die Spiele waren, die durch besondere Ergebnisse oder eine besondere Relevanz aufgefallen sind. Ich denke aber, dass ich eines meiner besten Spiele im fatalen Champions League Finale gegen Chelsea gemacht habe.

 

 

Maciek Urban:

Was war der beste Moment deines Lebens?

Philipp Lahm:

Ich habe das Glück, schon sehr, sehr viele schöne Momente erlebt zu haben. Im Fußball zählen sicherlich mein Debüt bei Bayern und der Nationalmannschaft, der Gewinn des ersten Titels, und natürlich der WM-Sieg und der Triple Gewinn dazu. Privat waren die Hochzeit mit Claudia und die Geburt unseres Sohnes zwei großartige und einzigartige Ereignisse.

 

 

Mateusz Majchrzak:

Wer wird das Rückrundenmatch in der EURO-Qualifikation zwischen Polen und Deutschland gewinnen - und warum lautet die Antwort Polen? :-)

Philipp Lahm:

Geschickter Versuch mir die Antwort vorzugeben, aber auch wenn ich nicht mehr aktiver Teil der Deutschen Nationalmannschaft bin, versteht sich, dass ich auch auf der Couch oder hinterm Grill unseren Jungs die Daumen drücken werde. Wir werden sehen, wie gut sich bis zum Rückspiel eine Mannschaft gefunden hat. Das ist ja für alle Nationalmannschaften immer die entscheidende Frage- wie gut gelingt es in den kurzen Länderspielphasen zusammenzufinden.

 

 

Kuba Sekuła:

Wer ist der weltbeste Spieler auf deiner Position?

Philipp Lahm:

Solche Beurteilungen überlasse ich gerne Außenstehenden.

 

 

Krzysiek Stawar

 

Bosky:

Wie verbringst du deinen Tag? Verfolgen dich jeden Tag Reporter oder kannst du ruhig und unbemerkt durch die Straßen gehen?

Philipp Lahm:

Während der Saison, ist mein Tagesablauf im Wesentlichen vom Trainings- und Spielplan abhängig. Auf meinen normalen Wegen oder zu Hause werde ich glücklicherweise nicht andauernd von Reportern belagert. In München und Tegernsee kann ich mich eigentlich ganz normal bewegen, auch mal mit meiner Frau und unserem Sohn spazieren gehen. Natürlich werde ich oft erkannt, aber wenn mich Leute dann höflich nach einer Unterschrift oder einem Foto Fragen ist das ok, solange es nicht überhandnimmt oder in unpassenden Situationen, wie beim essen passiert.

 

 

Patryk Zasadowski:

Denkst du Robert Lewandowski ist ein Weltklasse-Spieler und wird er maßgeblich an weiteren Siegen in den Wettbewerben beteiligt sein?

Philipp Lahm:

Robert ist ein Weltklasse-Stürmer, der alles mitbringt, was man für diese Position braucht. Vor allem seine Leistung in der für uns schwierigen Schlussphase der letzten Saison, war großartig. Er ist ein wichtiger Bestandteil der aktuellen Mannschaft. Was in einer neuen Saison passiert, weiß man nie im Vorhinein, aber ich gehe davon aus, dass er wenn er gesund bleibt, nicht vergessen wird, wie das Tore schießen geht.

 

 


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