Ratschläge

Die 10 wichtigsten Tipps für heiße Sommertage

Der Sommer bringt uns dieses Jahr hohe, beinahe afrikanische Temperaturen. Das heiße Klima in Polen steht jenem in Italien, Griechenland, Spanien und Portugal in nichts nach. Unzählige Urlauber liegen ermattet an den Stränden der polnischen See. Seit einigen Tagen klagen sie immer häufiger über die nicht auszuhaltende Hitze; wir alle sehnen uns nach frischeren Temperaturen. Das Wetter lässt uns leider nur im metaphorischen Sinne im Regen stehen, aber mit den folgenden, leicht umsetzbaren Tipps können Sie sich anderweitig Abkühlung verschaffen.

 

1.  Trinken Sie viel Wasser

Das Wichtigste an heißen Tagen: viel trinken. Jetzt ist vor allem stilles Mineralwasser angesagt – Ärzte empfehlen täglich zwei bis drei Liter davon. Hach, ist das nicht ein tolles Gefühl, wenn das eiskalte Nass die trockene Kehle herunterrinnt? Mag sein, aber aufgepasst: Je kühler der Drink, desto stärker gerät der Körper ins Schwitzen. Denn er muss das Getränk erst auf seine normale Temperatur von circa 36,7 Grad aufheizen – und das kostet wertvolle Energie! Am besten erfrischt Wasser, wenn es nur leicht kälter ist als die Umgebungstemperatur.

Außerdem geht an schwülen Tagen nichts über einen exotisch-fruchtigen Cocktail. Doch auch hier rufen wir zur Räson: Mal ganz davon abgesehen, dass Alkohol bei diesen Temperaturen äußerst schnell ins Blut gelangt, wirkt er obendrein auch noch harntreibend und somit dehydrierend. Letzterer Aspekt gilt auch für Kaffee! Gegen einen fruchtigen Drink ohne Alkohol spricht natürlich nichts – und das morgendliche Heißgetränk schmeckt auf entkoffeiniert!

Sicher haben wir darauf an heißen Tagen wenig Lust, um aber den Salzgehalt des schwitzenden Körpers wieder aufzufüllen, raten Ernährungsexperten dazu, ab und an eine Gemüse- oder Rinderbrühe zu trinken. Auch eine kalte Suppe wie die spanische Gazpacho wirkt im Sommer wunderbar erfrischend. Womit wir beim Thema Ernährung wären.

 

2.  Kochen Sie weniger, oder einfach mal gar nicht

Die Hitze belastet den Stoffwechsel und das schmälert den Appetit. Den ganzen Tag nichts zu essen und sich abends den Bauch vollschlagen ist aber auch keine Lösung! Beim Schwitzen gehen wichtige Mineralien (Elektrolyte) verloren. Diese müssen wir über Nahrungsmittel „nachtanken“. Allerdings sollten wir bevorzugt leicht verdauliche Lebensmittel zu uns nehmen. Zum Verbrennen von schwerem, fettigem Essen verbraucht der Körper nämlich viel Energie – und das belastet den durch die hohen Temperaturen ohnehin schon strapazierten Kreislauf noch zusätzlich.

Wir empfehlen frische, knackige Salate. Orientieren Sie sich ruhig an der „Mittelmeer-Diät“: Snacken Sie über den Tag verteilt kleine, frischende Obst- und Gemüseportionen. Nur am Morgen, wenn die Temperaturen noch angenehm frisch sind, sollten Sie richtig schlemmen. Nehmen sie dann viele natürliche Kohlenhydrate – wie Haferflocken, Vollkornbrot, Nüsse oder Müsli – zu sich. Sie sorgen dafür, dass der Blutzuckerspiegel stabil bleibt. Außerdem fördern Kohlenhydrate die Konzentrationsfähigkeit, sodass Sie selbst an den heißesten Tagen einen kühlen Kopf bewahren.

In der traditionellen Chinesischen Medizin werden Lebensmittel in „kalt“, „warm“ und „heiß“ unterteilt –  je nachdem, wie sie auf den Körper wirken. Apfel, Birne, Kiwi, Orange und Wassermelone sollen den Körper kühlen und erfrischen. So gesehen ist es nebenbei bemerkt vollkommen unsinnig, dass wir mediterrane Zitrusfrüchte vor allem in der kalten Weihnachtszeit konsumieren. Kleiner, köstlicher Hinweis: Weintrauben und Himbeeren schmecken auch in gefrorenem Zustand hervorragend!

Von einer sommergerechten Ernährung mal ganz abgesehen: Grundsätzlich sollten Herd und Ofen jetzt seltener zum Einsatz kommen. Denn Küchengeräte erzeugen viel Wärme, die sich in der Wohnung breitmacht; auch Wasserdampf, der beim Kochen entsteht treibt die Raumtemperatur in die Höhe.

 

 3.  Kühlen Sie sich und Ihre Wohnung ab

Um daheim für eine angenehme Kühle zu sorgen: Füllen Sie Ihre Badewanne mit kaltem Wasser und lassen Sie die Tür des Badezimmers offen. Das Wasser zieht die Wärme auf und kühlt die Luft ab. Es ist auch empfehlenswert, Tücher ins kalte Wasser zu tauchen, auszuwringen und über Stühle oder Türen zu hängen. Das fördert die Luftbefeuchtung in der Wohnung.

Und warum nicht gleich selbst in das kalte Wasser eintauchen? Beim Duschen – auch hier gilt es, das Wasser möglichst auf Zimmertemperatur zu halten – empfiehlt es sich, dem Shampoo einige Tropfen Teebaumöl hinzuzugeben. Das hält die Kopfhaut stundenlang kühl! Außerdem sollten Sie Ihren Körper nicht abtrocknen; lassen Sie die Feuchtigkeit verdunsten und versorgen Sie Ihre Haut mit einer Feuchtigkeitspflege. Kleiner Tipp: Legen Sie Ihre Creme vorab einige Stunden lang in den Kühlschrank, dann  sorgt sie selbst bei tropischen Temperaturen für eine angenehme Gänsehaut. Auch Ihre Schuheinlagen sowie Ihre Schlafwäsche und Bettbezüge können Sie in einer Tüte verpackt im Kühl- oder Eisschrank aufbewahren. Ein ganz ausgeklügelter Mega-Tipp: Funktionieren Sie Ihre Wärmflasche zur Kühlflasche um!

Damit können Sie sich dann gemütlich aufs Sofa werfen! Denn gerade gegen Mittag, wenn die Sonne am stärksten wütet, sollten Sie sich in geschlossenen Räumen aufhalten – ja, bestenfalls Siesta halten. So richtig entspannen können Sie aber nur bei einer kühlen Raumtemperatur.

 

4.  Abschirmung nach Außen mit Vorbaurollläden

In den letzten Jahren wurden großflächige Verglasungen modern. Sie sehen schön aus, schmücken die Wohnung und lassen mehr Licht in die Räume. Je größer sie sind, desto besser. Sie liegen voll im Trend, nicht nur in Polen, auch im Ausland. Vor allem „Hebe-Schiebesysteme (HS) sind angesagt – bei Personen, die modernes Design, Formschönheit und Nutzungskomfort zu schätzen wissen. Sie überzeugen nicht nur mit ihrer stabilen Konstruktion, sondern punkten auch in Sachen Energieeffizienz und Einbruchsschutz“, erklärt Mirosław Furtan, Direktor für Qualitätskontrolle bei DRUTEX. Aber was geschieht im Sommer, kommt es dadurch nicht zu einer Überhitzung der Räumlichkeiten?

Sie wissen sicher, dass die meiste Hitze durch die Fenster in die Wohnung eindringt – tatsächlich ist es zwanzig Mal soviel, wie über das Dach oder durch die Wände in die Wohnung gelangt. Südeuropäer haben eine Geheimwaffe gegen dieses Phänomen: Vorbaurollläden bieten einen effizienten Schutz gegen eine Überhitzung der Innenräume. Ganz nebenbei stellen sie eine wunderbare Schutzbarriere gegen Einbrecher dar und sichern uns als Sichtschutz mehr Privatsphäre.

Sie sind in zwei Ausführungen –  PVC und Aluminium – sowie in einer umfassenden Farbpalette erhältlich und können gestalterisch außerdem auf die Inneneinrichtung oder Gebäudefassade abgestimmt werden. Je heller allerdings der Sonnenschutz ist, desto besser reflektiert er die Sonnenstrahlen. Dunkle Oberflächen indes absorbieren die Wärme.

An heißen Tagen werden Sie Ihre Rollläden lieben lernen. Sind sie leicht aufgeschoben, fällt kühler Schatten in die Wohnung. Geschlossen blockieren die Rollläden völlig die von der Sonne ausgehenden UV-Strahlung, die nicht nur für Menschen schädlich ist, sondern auch der Einrichtung schadet, da Verkleidungen und Lackierungen an Möbeln sowie Farben und Tapeten an den Wänden verblassen können.

 

5.  Smart Home

Viele Menschen denken, dass sie der Hitze durch permanentes Lüften ein Schnippchen schlagen können und lassen die Fenster den ganzen Tag über geöffnet. Letztlich schlägt Ihnen bei der abendlichen Rückkehr aus dem klimatisierten Büro eine unerträglich-schwüle Hitze entgegen. Prinzipiell ist das sperrangelweite Öffnen oder Kippen von Fenstern und Balkontüren bei Außentemperaturen von über 30 Grad nicht sinnvoll. Zum Lüften lohnt es sich, die kühleren Stunden zwischen Sonnenunter- und Sonnenaufgang auszunutzen. Die frische Luft hilft Ihnen beim Aufwachen und bereitet Sie auf den nächsten heißen Tag vor.

Damit Sie zum morgendlichen Lüften gar nicht erst aufstehen müssen, empfiehlt sich daheim die Installation eines Smart Home Systems.  „Moderne Technologien, darunter die sogenannte intelligente Gebäudesteuerung wird in Polen immer beliebter. Heutzutage kann man die Rollläden und Fenster so programmieren, dass Sie sich zu bestimmten Zeiten automatisch öffnen und schließen. Gleichzeitig ist es möglich, diese selbst aus weiter Ferne mit einem Tablet oder Smartphone zu steuern“, sagt Mirosław Furtan.

Zusätzlich zu den Außenrollläden und der Smart Technologie kann aber auch die Anschaffung einer Klimaanlage oder eines Ventilators nicht schaden. Letzterer wirkt besonders effektiv, wenn Sie davor eine Schale mit Eiswürfeln aufstellen. Manchmal aber wirkt auch schon ein banaler Papierfächer Wunder.

 

6.  Elektronische Geräte ausschalten

Eins müssen Sie jedoch beachten: Bekämpfen Sie die Hitze nie mit einer offenen Kühlschranktür, denn hinter dem Gerät entsteht mehr Hitze, als Sie vorne wegkühlen. Nehmen Sie alle Ihre wärmeerzeugenden Energiefresser unter die Lupe. Der 60-Zoll-Fernseher ist schick anzuschauen, aber er strahlt auch viel Hitze ab – also schalten Sie ihn aus. Sicher, ein spannender Film vermag es, uns an andere Orte versetzen. Statt uns aber mit einer Doku in die kalte Arktis zu beamen, empfiehlt sich auch ein Tagesausflug ins Eisstadion! Oder Sie reisen direkt in den Urlaub – dann jedoch nicht an den Strand, sondern hinein in die Berge. Wir wünschen Ihnen eine coole Zeit – im wahrsten Sinne des Wortes!

 

 

Urbanisierung

Siehe auch

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