08 / 04 / 2015

DRUTEX baut Produktionsstätte weiter aus

DRUTEX hat den zweiten Bauabschnitt seines Europäischen Bauelementezentrums eingeleitet. Das neue Gebäude ergänzt mit einer Grundstücksfläche von 25.000 m2 die angrenzende Halle des ersten Bauabschnitts. Die Kosten der modernen Produktionshalle belaufen sich  – ähnlich der Kosten des ersten Abschnitts - auf rund 25.000.000 Euro.

Der erste Teil der Produktionsanlage, der mitsamt der umgebenden Infrastruktur eine Fläche von mehr als 30.000 m2 einschließt, wurde im Oktober 2014 in Betrieb genommen und ermöglichte eine signifikante Steigerung der Produktionskapazität bei der Herstellung von Kunststofffenstern. Die erste Bauphase, die etwa 54% der gesamten Produktions- und Bürofläche darstellt, wird nun in der zweiten Phase durch eine weitere Halle mit 194 m Länge und 120 m Breite komplettiert. 

Insgesamt beträgt die Nutzfläche des Unternehmens somit über 91.000 m2, die sich über eine Fläche von 35 Hektar erstreckt. Die Anlage besteht aus Produktions- und Büroflächen, sowie einem Konferenzbereich und der entsprechenden Infrastruktur inklusive Parkplätzen.

Design und Technologie der ersten Produktionshalle wurden bei der Planung der zweiten konsequent beibehalten. Durchdachte Designkonzepte ermöglichen, neben ergonomischen Arbeitsbedingungen, optimierte Produktionsprozesse und maximale Energieeffizienz. Zudem gibt es großzügig bepflanzte Grünflächen und beheizte Gehwege, die den Komfort für Mitarbeiter heben. Letztere spielen auch bei der Unfallprävention in der kalten Winterzeit eine zentrale Rolle. Alle genannten Investitionen sowie der Einsatz der modernsten Produktionsmaschinen der Branche werden sich nachhaltig auf die weitere dynamische Entwicklung von DRUTEX auswirken.

Die Realisierung des Bauvorhabens erfolgt ohne die Beteiligung eines Generalunternehmers – die Koordination der Bauprozesse obliegt dem Investmentdirektor von DRUTEX. Das involvierte Architekturbüro und der Konstrukteur waren bereits an der Realisierung des ersten Bauabschnitts als Partner beteiligt. Der neue Komplex des Bauelementezentrums wird mit Anlagen zur Herstellung von Kunststoffelementen, zur Profillaminierung sowie zur Fertigung von Jalousien und Isolierglas ausgerüstet.  Darüber hinaus wird die Produktion in der neuen Halle weitestgehend zentralisiert, um die Produktionsprozesse zu optimieren und die Wege kurz zuhalten. Büroflächen und Aufenthaltsräume komplettieren das durchdachte Konzept der Anlage.

Leszek Gierszewski, Präsident und Vorstandsvorsitzender der DRUTEX S.A. sagte zu Beginn der Arbeiten am zweiten Abschnitt: „Der zweite Bauabschnitt des Europäischen Bauelementezentrums wurde bereits im vergangenen Jahr angekündigt.  Derzeit realisieren wir unsere Pläne schneller als erwartet. Der Markt ist von einem sprunghaften Wachstum gekennzeichnet. Kontinuierliche Weiterentwicklung ermöglicht es uns, Marktchancen zu ergreifen und künftig noch stärker international zu expandieren. Heute zeichnet DRUTEX eine hohe Intensität auf internationalen Märkten, sowie nachhaltige Investitionen in die Markenbekanntheit und das Vertriebsnetz aus. Die neue Anlage ermöglicht uns ein stabiles Produktionsvolumen von 10.000 Fenstern täglich, zudem effektivere Prozesse durch die Zentralisierung eines Großteils der Produktion unter einem Dach und somit auch die Optimierung unseres Gesamtgeschäfts. Es gibt keine Zeit zu verlieren. Ich habe mich noch nie mit halben Sachen zufriedengegeben – und diesmal ist es nicht anders.“

Die Investitionen von DRUTEX bedeuten auch einen Anstieg der Beschäftigungszahlen – ein Zuwachs von mehreren hundert Mitarbeitern lässt sich bereits feststellen. Die zweite Baustufe des EBZ macht das Unternehmen, das mit mehr als 2.000 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber der Region ist, auch langfristig zu einem zuverlässigen und attraktiven Arbeitgeber. Die Fertigstellung der neuen Produktionshalle ist für Ende des Jahres geplant. Zum gleichen Zeitpunkt ist vorgesehen, die Halle mit modernen Maschinen und Fertigungsanlagen für Bauelemente auszustatten. Der Produktionsstart in der neuen Halle soll im 1. Quartal 2016 erfolgen.

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