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Unwetter – es lohnt sich vorbereitet zu sein!

Unwetter – es lohnt sich vorbereitet zu sein!

Immer häufiger bekommen wir in unseren Breitengraden heftige Wetterphänomene zu spüren, die wir bislang als Wetteranomalien wahrgenommen haben, aber heute geradezu mit gefährlicher Regelmäßigkeit auftreten. Sturmböen entwurzeln nicht nur Bäume, sie richten auch erhebliche Schäden an Gebäuden an, beschädigen Dächer, unterbrechen Stromleitungen, stellen eine Gefährdung für Leben und Gesundheit der Bürger dar. Immer häufiger erleben wir, wie gefährlich die Naturgewalten sind und welche katastrophalen Folgen sie haben können. Solche Vorkommnisse verdeutlichen den hohen Stellenwert  einer stabilen Bauweise, die uns vor Unwetterschäden schützt.

Plötzliche Klimaveränderungen treten nicht mehr nur am Übergang von Winter und Frühjahr auf, sie überraschen uns sogar im Sommer, wenn es zu besonders starken und unvorhersehbaren Wetterphänomenen durch das Aufeinandertreffen atmosphärischer Massen kommt.

Leider können uns die Vorhersagen der Meteorologen nicht optimistisch stimmen, denen zufolge Gewitter und Stürme aufgrund des Klimawandels immer häufiger auftreten werden. Bei starken Winden über 100 km/h lohnt es sich, die Qualität der Fenster zu überprüfen und vor einem Neukauf die Parameter zu bedenken, die darüber entscheiden, ob die Bauelemente Winddruck und Starkregen standhalten. Dabei sind die Qualität der Profilkonstruktion, die Verstärkungen, Dichtungen und Beschläge zu überprüfen, da sich diese Elemente auf die Wasserdichtigkeit, die Luftdurchlässigkeit und die Windfestigkeit auswirken.

Windfestigkeit und Wasserdichtigkeit sind ausgesprochen wichtige Kriterien für die Qualität von Fenstern. Besonders wichtig sind sie für Bewohner höher gelegener Stockwerke und Eigentümer frei stehender oder am Meer gelegener Häuser.


Windfestigkeit

Ein Fenster ist tagtäglich der Einwirkung des Windes ausgesetzt, also Druck- und Saugkräften. Die Fensterkonstruktion muss so entworfen, angefertigt und installiert sein, dass es dabei nicht zu einer übermäßigen Luftdurchlässigkeit, zum Eindringen von Wasser oder zum Bersten der Scheiben kommt.

Heftiger Wind kann eine dauerhafte Verformung des Fensters um mehrere Millimeter verursachen. Dadurch verliert es seine Dichtigkeit. Für den eigenen Komfort und den Schutz vor gefährlichen Witterungsereignissen lohnt es sich also, in hochwertige Fenster mit einer entsprechenden Festigkeit zu investieren.

Die Windfestigkeit bzw. Steifigkeit des Fensters bestimmt seine Klasse. Dieser Indikator zeigt auf, bei welcher Windgeschwindigkeit die maximale zulässige Verformung des am stärksten betroffenen Fensterelements eintritt. Sie darf nicht größer sein als 1/300 der Länge des jeweiligen Elements. Wichtig ist, dass diese Fenstereigenschaft je nach der Intensität der Windkräfte am jeweiligen Wohnort zu wählen ist. Aus physikalischen Gründen erfordert ein Fenster in einem mehrstöckigen Hochhaus eine andere Windfestigkeit als in einem einstöckigen Gebäude.

„Die Windfestigkeit wird in Laboruntersuchungen geprüft. Diese beruhen auf einer bestimmten Serie positiver und negativer Druckbedingungen, bei denen die relative Frontalverformung gemessen und eventuelle Beschädigungen festgestellt werden“, erklärt Mirosław Furtan, Direktor Qualitätssicherung bei DRUTEX S.A.

Die Windfestigkeit wird bei solchen Untersuchungen mit einer Skala von A-1 (geringste Steifheit) bis C-5 (größte Steifheit) angegeben. Bei unseren heimischen Klimabedingungen genügt in einem typischen Wohngebäude ein Fenster der Klasse B-3/B-4, in extremen Fällen, bei einer Exposition in großen Höhen oder freien Räumen ist die Klasse C-3/C-4 erforderlich, die besagt, dass das Fenster einem Winddruck mit einer Kraft von 1200-1600 Pa, bzw. 158-184 km/h aushält.

Anders gesagt: Bei einer angegebenen Windfestigkeit der Klasse B3, bedeutet das, dass sich der Fensterrahmen bei einem Druck über 1200 Pa verformt, einen geringeren Druck aber ohne Beschädigungen aushält. Dieser Druck entspricht einer Windgeschwindigkeit von 160 km/h.

Ein Fenster der höchsten Klasse C-5 widersteht einer Windgeschiwndigkeit von über 205 km/h, während ein Fenster der niedrigsten Klasse A-1 bereits bei einer Windgeschwindigkeit von 90 km/h nachgibt.

Infolgedessen ist es beim Fensterkauf umso wichtiger, mit dem Hersteller abzuklären, in welcher Umgebung sich das Fenster befinden wird und somit zu ermitteln, welche Fensterklasse jeweils erforderlich ist. In Regionen, die extremeren Witterungsbedingungen ausgesetzt sind, also etwa an der See oder im Gebirge, ist es ratsam, sich für ein Fenster einer höheren Klasse zu entscheiden.

„Die Untersuchung der Fenster ist vorgeschrieben. Der Hersteller hat jedem Fenster ein Zertifikat beizufügen, das die festgestellten Parameter und die Klasse des Fensters enthält. Deshalb ist vor dem Kauf des Fensters genau zu überprüfen, welche Parameter und damit welche Sicherheit durch das Produkt gewährleistet sind. Besonders wichtig sind dabei drei Parameter: die Windfestigkeit und damit zusammenhängend die Wasserdichtigkeit und Luftdurchlässigkeit. Angesichts der immer häufigeren Wetterumschwünge entscheiden die Fensterparameter maßgeblich über den Nutzungskomfort und die Kundenzufriedenheit. Drutex-Fenster halten Windgeschwindigkeiten von über 200 km/h aus. Die entsprechende Steifigkeit wird dabei durch hochwertige Profile, die ausschließlich aus Primärmaterial hergestellt sind und über eine Stahlbewehrung und eine optimale Anordnung der Kammern verfügen, sowie hochwertige Scheiben erreicht. Die optimale Kombination dieser Elemente garantiert sowohl Windbeständigkeit als auch Wasserdichtigkeit“, rät Mirosław Furtan von DRUTEX S.A.

Wasserdichtigkeit

Neben der Windfestigkeit ist auch die Überprüfung der Wasserdichtigkeit der Bauelemente entscheidend. Dieser Indikator zeigt, bei welchem Winddruck in Kombination mit Niederschlägen es zu einem Eindringen von Wasser ins Fensterinnere kommt. Diesbezüglich wird eine Klasse von E 750 Pa empfohlen, bei der selbst bei einer Windgeschwindigkeit von 130 km/h ein Eindringen von Niederschlägen ausgeschlossen ist.

Die niedrigste Klasse 1A bedeutet, dass das Fenster schon bei Windstille durchlässig ist. Die beinahe höchste Klasse 9A gewährleistet Dichtigkeit bei Unwettern mit einer Stärke von 600 Pa (entspricht 112 km/h).

Moderne Fenster zeichnen sich durch technologische Raffinesse aus. Dank moderner Lösungen und individueller, in Bezug auf Formen, Farben und Formate anpassbarer, Bauelemente wird ihre jeweilige Klasse erreicht. Jedoch stellen Eigenschaften, wie Windfestigkeit und Wasserdurchlässigkeit die entscheidenden Parameter dar. Eine gründliche Analyse und Planung ist daher empfehlenswert, um sich für das optimale Fenster zu entscheiden. Notwendige Zertifikate und technische Zulassungen der Hersteller geben Auskunft über die Qualität und sorgen beim Nutzer für Vertrauen in das Produkt. Zudem profitieren Kunden maßgeblich davon, wenn sie sich auf glaubwürdige Unternehmen mit langjähriger Tradition und Branchenerfahrung verlassen.

 

 
Siehe auch
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